Reiseinfos der Weltzeituhr zu allen Laendern der Erde, Reiseliteratur, Live-Kameras, Nationalhymnen, Feier- und Gedenktage, Auslands-Vorwahlen, Sommerzeiten ...
REISE Die Weltzeituhr INFO ... Winterzeiten, Internet-Kennungen, Kfz-Kennzeichen, Waehrungsinfos, Reisewarnungen, Verkehrsmeldungen, Mondphasen, Terminplaner, Nachrichten und Termine


 
  WELTZEITUHR >> REISEINFOS >> AUTO >>
PKW DER ELTERN BIRGT HöCHSTES UNFALLRISIKO FüR KINDER
 



Bücher bei
Amazon

Bücher zu
Kindersitze


Bücher zu
Verkehrssicherheit


Bücher zu
Unfallschutz

 


PKW DER ELTERN BIRGT HöCHSTES UNFALLRISIKO FüR KINDER
Bedienungs- und Einbaufehler bei Kindersitzen immer häufiger

(ADAC 01.08.2006)

Die meisten Eltern sind laut einer ADAC-Umfrage der Ansicht, dass Kinder unter sechs Jahren als Fußgänger das größte Risiko haben, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden (54 Prozent) – gefolgt von der Gefahr, als Fahrradfahrer zu verunglücken (23 Prozent). Das Kind als Mitfahrer im Pkw wähnen viele Eltern laut ADAC fälschlicherweise in Sicherheit (20 Prozent).

Diese Einschätzung der Eltern steht laut ADAC im krassen Gegensatz zur Realität: 59 Prozent der verunfallten Kinder unter sechs Jahren verunglücken im Pkw der Eltern, Verwandten oder Bekannten. Als Fußgänger verunglücken 31 Prozent und als Radfahrer lediglich zehn Prozent. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Kindern unter sechs Jahren spricht eine noch deutlichere Sprache: Über 70 Prozent sterben als Mitfahrer im Auto.

Fehlerhafte Handhabung der Kindersitze ist immer häufiger der Grund für Verletzungen von Kindern bei einem Unfall. Bei einer Feldstudie der Bundesanstalt für Straßenwesen wurde in 65 Prozent aller beobachteten Fällen so genannter misuse festgestellt. In 31,2 Prozent wurde der Sitz falsch eingebaut, in 68,8 Prozent war das Kind im Sitz nicht richtig gesichert.

Die seit Jahren unverändert erschreckend hohe „misuse“-Rate liegt zum einen daran, dass Kindersitze oftmals nicht mit kompetenter Beratung gekauft und somit der Einbau und die korrekte Handhabung nicht mehr unter Fachaufsicht geübt werden. Hinzu kommt, dass Kindersitze häufig von Nachbarn oder Bekannten übernommen werden und damit verbunden auch die falsche Bedienung weitergegeben wird.

Ein weiterer Grund für das hohe Verletzungsrisiko im Pkw ist, dass mit zunehmendem Alter des Nachwuchses die Anschnallfürsorge der Eltern drastisch abnimmt. Während Babys noch fast ausnahmslos in einer Babyschale im Auto gesichert sind, werden weniger als die Hälfte der Schulkinder vorschriftsmäßig in Rückhaltesystemen befördert. Besonders auf Kurzstrecken verzichten viele Eltern bewusst auf die gesetzlich vorgeschriebene Sicherung ihres Nachwuchses.

Weitere Informationen gibt es unter www.sicher-im-auto.com

Quelle: ADAC

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Noch keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden

Eigenen Kommentar zu diesem Artikel eingeben

Druck Textinhalt ausdrucken version

Weitere Infos zum Thema AUTO:

Weitere Infos bei der Weltzeituhr zum Thema Reise



Hier geht es zur Hauptseite